Umsetzung Nichtraucherschutz

Wie ihr sicherlich alle schon gehört habt, ist jetzt auch in Bayern der Nichtraucherschutz großgeschrieben. Und wie so oft in Bayern, gehen auch hier die Uhren etwas anders als anderswo, denn Bayern hat den strengsten Nichtraucherschutz in gesamt Deutschland verabschiedet, hier die wichtigsten Regeln für die Jugendarbeit: Generell gilt ein Rauchverbot in Kinder- und Jugendeinrichtungen, dazu zählen
Schulen und schulische Einrichtungen, Schullandheime, räumlich abgegrenzte und vom Träger gewidmete Kinderspielplätze, Kindertageseinrichtungen im Sinn des Bayerischen Gesetzes zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindergärten, anderen Kindertageseinrichtungen und in Tagespflege, sonstige Einrichtungen und Räume, in denen Kinder ganztägig oder für einen Teil des Tages betreut werden, insbesondere Mütterzentren, Tagespflege, Krabbelstuben, Einkaufszentren mit Kinderbetreuungsangebot.
Kurz: überall, wo sich Kinder- und Jugendliche längere Zeit aufhalten, außer sie befinden sich dort zur Suchttherapie.

In Kinder- und Jugendeinrichtungen (Ausnahme siehe unten) gilt das Rauchverbot sowohl in den Innenräumen als auch auf dem gesamten zu der Einrichtung gehörenden Freigelände. Daneben ist das Rauchen in der Öffentlichkeit für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aufgrund der Vorschriften des Jugendschutzgesetzes verboten.

Wichtig ist also für euch Jugendleiter: keine Raucherecken mehr aufem Zeltplatz-Gelände, keine Raucher mehr ab 16 (sondern erst ab 18) Jahren, keine Raucherecken mehr in eurem Jugendraum denn: Bei Nichteinhaltung oder Verstößen können entweder Bußgelder oder Verwarnungsgelder durch die jeweiligen Kreisverwaltungsbehörden verhängt werden.

Noch Fragen? Informationen gibt es auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums oder beim BJR.


Warnung vor Scientology

Über verschiedene Verteiler hat uns die Mitteilung - ursprünglich vom Kreisjugendring München-Stadt - erreicht, dass sich Scientology scheinbar systematisch an Jugendgruppen im Stadtgebiet München heranmacht.
Es wird (meist telefonisch durch einen Hr. Frederik Zingler) das Angebot unterbreitet, sich doch mal persönlich in der Gruppenstunde vorzustellen und über das Projekt "Jugend für Menschenrechte" zu berichten... Da Scientology auf diesem Weg sehr verdeckt arbeitet, ist es umso wichtiger, schnell zu reagieren: Bitte leitet diese Warnung vor dieser neuen Masche daher unbedingt an alle eure Ortsgruppen/Stämme/Vereine/Jugendgruppen weiter und haltet uns auf dem Laufenden, wenn sich bei Euch etwas tut!!!" Bisher ist uns das nur aus dem Münchener Raum bekannt geworden, aber wer weiß, wie lange es dauert, bis dies auch woanders versucht wird.

Des weiteren plant die Organisation "Youth for Human Rights" am 10.3. einen Kongress im Hotel "Vier Jahreszeiten" in München, zu dem in großem Stil Jugendliche und junge Erwachsene eingeladen werden sollen. Bei "Youth for Human Rights" handelt es sich um eine Organisation die von der Scientology Church unterstützt wird, welche zur Zeit in Deutschland wieder sehr aktiv ist. Wir befürchten, dass "Youth for Human Rights" versucht, über die Schiene Schülersprecher bzw. Jugendrat Einladungen zu lancieren oder an Adressen zu kommen. Scientology verfolgt bekanntlich auch verfassungsfeindliche Bestrebungen. In den letzten Jahren hat Scientology mehrfach versucht, über Nachhilfe- oder Kinderbetreuungsangebote im Bereich der Einrichtungen des Schulreferates Fuß zu fassen, wie auch der aktuellen Tagespresse zu entnehmen ist. Daher ist eine erhöhte Sensibilität in dieser Frage durchaus angebracht.
Bitte achten Sie darauf, dass Einladungen der "Youth for Human Rights" nicht weitergeleitet werden, und sprechen Sie das Thema bei Ihren Zusammenkünften an.
Bitte gebt diese Information weiter und geht nicht auf derartige Angebote ein.