Bundeskampagne ``Schieb den Gedanken nicht weg``

„Geh nicht mit fremden mit!“ ist die sorgenvolle Aufforderung vieler Eltern auch heute noch. Dahinter seht der Gedanke unsere Kinder vor Gefahren zu schützen. „Wenn es aber gar kein Fremder ist?“ fragt die neue Aufklärungskampagne des Bundesfamilienministeriums. Es wird also in Frage gestellt, dass es immer fremde Menschen sind, die unsere Kinder bedrohen. Tatsächlich ist heute belegt, dass die meisten Fälle von sexuellem Missbrauch in der Familie stattfinden. Trotzdem ist das Bild des fremden Einzeltäters noch in den Köpfen vieler Menschen verankert. Genau hier setzt die Bundeskampagne „Schieb den Gedanken nicht weg!“ an. Mehr über die Kampagne findet ihr hier: https://nicht-wegschieben.hilfe-portal-missbrauch.de/

Flyer der Bundeskampagne: BMFSFJ_UBSKM_Flyer_DinLang_DRUCK

Spot der Bundeskampagne: https://youtu.be/F-CmrpC9fu0

Über das Hilfeportal Missbrauch https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/ kann man außerdem nach regionalen Beratungsangeboten suchen. Außerdem klärt die Seite über das Thema auf und wirbt für die bundesweite Telefonhotline und online-Beratung.

Regionale Angebote im Landkreis Aschaffenburg

Regionale Hilfeangebote findet ihr auf der Internetseite des Landkreises Aschaffenburg: www.Hilfe-bei-Sorgen-AB.de

Bei Fragen zur Kampagne oder über Beratungsangebote im Landkreis Aschaffenburg könnt ihr euch an Klaus Spitzer, Arbeitsbereichsleitung Prävention und Vernetzung, telefonisch (06021/394-374) oder per Mail (jugendarbeit@Lra-ab.bayern.de) wenden.

Prävention ``sexualisierter Gewalt``, Angebote des KJR Aschaffenburg

Sexuelle Übergriffe, sexueller Missbrauch, Sexuelle Belästigungen passieren (wie das letzte Jahr gezeigt hat) auch im Kontext der verbandlichen Jugendarbeit.

Daher setzen wir uns mit diesem Thema intensiv auseinander und möchten, gemeinsam mit euch, Schutzkonzepte sowie Handlungsleitfäden entwickeln.

Vor allem möchten wir aber darüber informieren und euch sensibilisieren.

Denn, wenn wir alle mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen und aufmerksam sind, verringern wir so automatisch auch die Möglichkeiten für Übergriffe von Täter*innen und wir können Kinder und Jugendliche besser schützen.

Wir werden hier im Laufe der nächsten Monate versch. Angebote und Konzepte für Leitende sowie Ideen für Gruppenstunden mit Kinder und Jugendlichen einstellen. Außerdem wollen wir gemeinsam mit euch überlegen, welche (Schutz)Konzepte es bereits bei euch vor Ort gibt, wie diese umgesetzt werden und ob ihr euch für eine mögliche Situation gewappnet fühlt.

Bei Fragen und Anliegen rund um das Thema dürft ihr euch gerne jederzeit an mich wenden!